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Reichweite des Web-Monitorings

Der Ansatz von Web-Monitoring ist vergleichbar mit traditionellen (offline) Clipping Services. Das Ziel beider Dienste ist es, unternehmensrelevante Inhalte zu identifizieren. Grundsätzliches Unterscheidungskriterium hierbei ist aber die Masse der zu beobachtenden Medien. Bei Presse-Clippings handelt es sich um einen überschaubaren Rahmen an Zeitungen und Zeitschriften, die in regelmäßigen Abständen nach unternehmensrelevanten Inhalten durchsucht werden. Im Gegensatz dazu steht dem Web-Monitoring eine nahezu unendliche Fülle von Quellen zur Verfügung.

Eine stark strukturierte Aufbereitung der online Quellen ist daher notwendig, um ein erfolgreiches und profitables Web-Monitoring zu betreiben. Ein willkürliches Herauspicken von Quellen und deren anschließende quantitative oder qualitative Auswertung wäre nicht sinnvoll. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Kontinuität der Messungen.

Man unterscheidet insgesamt zwischen Ad-hoc- und Tracking-Analysis

  • Ad-hoc-Analysis
    Liefern zeipunktbezogene Ergebnisse. Hierbei erhält man den IST-Zustand einer Untersuchung.
  • Tracking-Analysis
    Im Gegensatz zu der Ad-hoc-Analyse werden die zur Untersuchung ausgewählten Quellen auf deren Veränderungen im Zeitverlauf gemessen.

Diese Methoden werden auf verschiedenen Medien eingesetzt:

  • Domainanalyse
  • Fanseiten
  • Web Foren
  • Blogs
  • Bewertungsportale
  • Pod Castings
  • Newsgroups
  • Weitere Medien (z. B. Second Life)

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